BOXEN Kampfsportcenter DAN – 2x in Wien | Taekwondo, Boxen, Thaiboxen, Kickboxen, Ving Tsun
1984 - 2009"KAMPFSPORTCENTER DAN" 2x in WIENStaatlich geprüfte Trainer - Wettkampferfolge, tolle Atmosphäre, Zukunftsorientiert

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Bereich: BOXEN

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Ab sofort gibt es bei uns auch professionelles BOXTRAINING mit unserem Boxtrainer: Gerald Pelikan (Gery)!!!

Unser Boxtrainer Gery begann mit dem Kampfsport Judo im Alter von 10 Jahren und wechselte anschliessend als  Wettkampfboxer ins  Box Team Vienna (1983 – 1990), und danach in den  Box Club Wien (1990-1992). Hauptberuflich  ist er beim Militär und dort als Sport - und Nahkampfausbilder ( Selbstverteidigung, militärischer Nahkampf, RMS, Einsatz von Schließmittel) tätig , wo er neben dem Boxsport mehrere asiatische Kampftechniken trainiert (Wing Tsun nach KERNSPECHT, Ving Tsun nach BAYER , Escrima).

Seine staatliche Trainerausbildung für klassisches olympisches Amateurboxen absolvierte Gerald von 2004 – 2007 bei der Sportakademie INNSBRUCK.

Geschichte des Boxens

Das gegenseitige Kräftemessen mit Fäusten ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Die ersten Aufzeichnungen sind etwa 7.000 Jahre alt. Man fand sie in einem sumerischen Tempel. Auch in der Geschichte Ägyptens findet der Faustkampf bereits vor 5.000 Jahren seinen Platz, doch der Boxstil unterschied sich beträchtlich von dem heutigen. So durfte nach den Regeln der Ägypter nur der Kopf getroffen werden und dieser wurde mit einer Hand geschützt. Die andere diente zum Schlagen.

Die Fläche des Ringes, in dem sich die Kämpfer bewegen mussten betrug nur ein mal zwei Meter. Der Kampf diente nicht nur der sportlichen Herausforderung, sondern wurde auch als Auswahlkriterium für ein Amt verwendet. Zum Schutz der Kämpfer wurden Lederriemen um die Hände und Unterarme gewickelt.

In der “Ilias”, die Homer im achten Jahrhundert v.Chr. verfasste, ist folgendes Zitat zu finden: “Beide Männer, in Riemen, schritten zum Ring und stürzten Fuß bei Fuß aufeinander los, schwere Schläge austeilend. Mächtige Fäuste wirbelten ineinander, während sie sich unter dem grimmigen Klang mahlender Kiefer dicht bedrängten. Dann sprang Epeios hervor mit einem weiten linken Haken und zerschlug des anderen Wange, wie dieser aus geschwollenen Augen spähte. Er vermochte seine Füße nicht länger bei sich zu halten, sondern die Beine gaben nach und nieder sank er.”

Bei den Griechen wurde das Boxen bereits bei den 23. Antiken Olympischen Spielen als Disziplin aufgenommen. Die Kämpfe wurden bis zu einer Entscheidung geführt, aber nicht bis zum Tode der Athleten. Während ihrer Karriere absolvierten die Boxer über 1.000 Kämpfe. Im vierten. Jahrhundert wurden die guten Kämpfer von reichen Griechen unterstützt und erhielten auch schon Preisgelder. Bei den Römern kämpften die Gladiatoren mit Handschuhen, an denen Metalldornen angebracht waren (lateinisch: Caestus), um Leben und Tod.

Die modernen Regeln und Techniken entwickelten sich erst im 18. Jahrhundert in England. Als “Vater des Boxens” wird der Engländer James Figg bezeichnet, der 1719 den ersten britischen Meistertitel gewann und ihn bis 1734 mehrmals erfolgreich verteidigte. Der Brite, der an der Oxford Road eine Schaubude besaß, gründete auch 1720 die erste Boxschule in England. Nächster Pionier war Jack Broughten, der einen Schüler von Friggs besiegen konnte. Dieser entwickelte bereits spezielle Abwehrtechniken und erstellte auch 1743 das erste Regelwerk, das bis 1838 Bestand hatte. Broughten gilt auch als Erfinder der Boxhandschuhe, die er allerdings nur zum Training verwendete.